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Absturzsicherung gefragt
Sonntag, den 07. Juli 2013 um 09:06 Uhr
feuermelderZu einem Einsatz der nicht alltäglichen Art wurde die Löschgruppe Liesen am Samstagvormittag um 10:57 alarmiert.
An der Bundesstraße 256, in der Bäche-Kurve, zwischen Hallenberg und Züschen platzierten unbekannte Täter ein Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation. Dort an einem Felsvorsprung oberhalb der Straße, von Hallenberg kommend  gut einsehbar, befestigt dauerte es nicht lange bis die ersten Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam wurden und daraufhin die Polizei verständigten.
Diese musste allerdings feststellen, dass ohne Ausrüstung zur Absturzsicherung das corpus delikti nicht entfernt werden konnte.
Es fanden sich zur Alarmierung 9 Kameraden am Gerätehaus ein, zwei mit der Fortbildung Absturzsicherung. Nach erledigter Arbeit wurde das Tatobjekt an die Polizei übergeben und die Heimreise angetreten.
 
Rathaus steht in Flammen
Freitag, den 25. Januar 2013 um 23:35 Uhr

Rathaus in FlammenUm 17:11 am frühen Freitagabend wurde die Wehr aus Hallenberg zu einem Dachstuhlbrand am Rathausplatz 1 gerufen.

Aus noch unbekannter Ursache fing das Dachgeschoss des historischen Rathauses in Hallenberg Feuer.  Schon bei der Anfahrt konnte man die Rauchsäule im Zentrum von Hallenberg erkennen. Am Einsatzort angekommen wurde die Löschgruppe Liesen mit der Wasserentnahme am nahen Unterflurhydrant beauftragt um die nachgeforderte Drehleiter aus Winterberg mit dem Löschmittel zu versorgen. Von den 12 Kameraden vor Ort wurden 6 unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein Trupp besetzte die Drehleiter um den Brand von außen zu bekämpfen, die anderen gingen in den Innenangriff. Die Löscharbeiten erwiesen sich allerdings als schwierig da der Raum unter der First des Daches zum Lagern von Akten genutzt wurde und es den Einsatzkräften unmöglich machte alle Glutnester von innen zu erreichen,  so dass die Dachhaut geöffnet werden musste um über die Drehleitern aus Medebach und Winterberg die letzten Flammen zu löschen. Ein weiteres Problem vor Ort war die Temperatur, da bei Frost das Wasser in den Schläuchen zu gefrieren drohte musste eine stete Abnahme gewährleistet werden was große Teile der Straßen um das Rathaus gefrieren ließ.

So wurden insgesamt ca. 600.000 Liter Wasser und eine Tonne Salz verbraucht.

Rathaus in Flammen

Personen waren nicht gefährdet und nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde konnten auch Gegenstände wie das goldene Buch der Stadt Hallenberg, historische Fahnen und wichtige Dokumente in Sicherheit gebracht worden.

Die insgesamt 90 Einsatzkräfte hatten bis in den Samstagmittag hinein mit den Nachlöscharbeiten zu tun, was ein wenig leichter fiel durch die Unterstützung  der Bevölkerung, die sich rasch um Verpflegung für alle beteiligten kümmerten.

Dafür nochmals vielen Dank.

 
Ölspur beseitigt!
Samstag, den 14. Januar 2012 um 19:12 Uhr
feuermelder
Der erste Einsatz für die Löschgruppe war ein leichter, dessen Folgen aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen gewesen wären.
Am Samstagmittag, den 14.01.2012 um 11:55 bemerkte ein Kamerad der Löschgruppe einen Ölfilm auf der von Regenwasser nassen Fahrbahn der L617 zwischen Liesen und Hesborn. Durch den Regen verteilte sich das Öl schnell und drohte über den Straßengraben in den nahen Bach Liese und somit in die Umwelt zu gelangen.
Sofort verständigte er seine Kameraden von denen er wusste, dass diese noch am Gerätehaus waren da diese kurz zuvor mit der Jugendfeuerwehr Weihnachtsbäume eingesammelt hatten.
Durch das schnelle handeln aller beteiligten ließ sich so das Öl unbekannter Herkunft schnell eindämmen und mit entsprechendem Bindemittel aufnehmen.
 
Kellerbrand - Atemschutzträger hatten alles im Griff
Dienstag, den 12. Juli 2011 um 21:04 Uhr
feuermelderAm Dienstagnachmittag, den 12.07.2011 wurde die Löschgruppe Liesen zu einem Kellerbrand gerufen. Voller Entsetzen vernahm ein Kamerad, welcher gerade vom Feld kam, seine Adresse am Funk. Am Einsatzort angekommen stellte sich jedoch heraus, dass das Nachbargebäude betroffen war. Ein Heizöltank hat aus noch ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Ein Angriffstrupp ging unter Atemschutz und mit einem Feuerlöscher bewaffnet zum Brandherd vor und löschte diesen. Der Griff zum Feuerlöscher, so berichtete der Eigentümer, war für ihn nicht mehr möglich da sich der Brandrauch zu schnell ausgebreitet hat und die Sicht sofort nahe null war, was das Auffinden des Löschers unmöglich machte. So tat er dann das einzig Richtige und verließ das Haus. Anschließend wurde das Gebäude vom Rauch befreit und mit der Kübelspritze kleinere Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Das TSF-W aus Liesen war nach 7 Minuten am Einsatzort, 2 Minuten später auch schon das erste Fahrzeug vom Löschzug 1 aus Hallenberg.

Es waren 11 Kameraden aus Liesen im Einsatz und durch das richtige Verhalten aller Beteiligten wurde niemand verletzt.

Lesen Sie auch die Artikel: Was tun im Brandfall und Feuerlöscher richtig einsetzen
 

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