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Kaminbrand
Dienstag, den 27. Januar 2015 um 19:32 Uhr

20150126-kaminbrand01Zu einem Kaminbrand wurde die Löschgruppe um 17:12 per Sirene und Meldeempfänger  alarmiert.

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Dem Ruf folgten insgesamt 14 Kameraden, unter ihnen 2 von der Jugendfeuerwehr. Bereits um 17:18 konnte man den Status 4 (Einsatzstelle an) geben. Die einzelnen Trupps kontrollierten den Kamin, teils mit Atemschutz ausgerüstet und entfernten den vom fegen gelösten Russ. Der Brand wurde früh erkannt und konnte schnell bekämpft werden da sich unter den nachrückenden Einsatzkräften aus Hallenberg ein ausgebildeter Schornsteinfeger befand, so dass es zu keinen Schäden am Haus kam.


Die Nachgeforderte Drehleiter aus Medebach kam so nur noch zur Kontrolle des Kamins zum Einsatz. Beim Eintreffen des  ebenfalls alarmierten Bezirksschornsteinfegers war der Kamin bereits weitestgehend frei  von dem, die Verstopfung verursachendem, Ruß.

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Nachdem dieser dann alles gesichtet hatte  hieß es für die meisten Einsatzkräfte den Heimweg an zutreten, lediglich 4 Kameraden aus Liesen überwachten noch eine weitere Stunde den Kamin mittels Wärmebildkamera um eventuelle Spätfolgen rechtzeitig zu erkennen. Welche aber, aufgrund des schnellen handeln aller Beteiligten, nicht eintraten.


 
Absturzsicherung gefragt
Sonntag, den 07. Juli 2013 um 09:06 Uhr
feuermelderZu einem Einsatz der nicht alltäglichen Art wurde die Löschgruppe Liesen am Samstagvormittag um 10:57 alarmiert.
An der Bundesstraße 256, in der Bäche-Kurve, zwischen Hallenberg und Züschen platzierten unbekannte Täter ein Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation. Dort an einem Felsvorsprung oberhalb der Straße, von Hallenberg kommend  gut einsehbar, befestigt dauerte es nicht lange bis die ersten Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam wurden und daraufhin die Polizei verständigten.
Diese musste allerdings feststellen, dass ohne Ausrüstung zur Absturzsicherung das corpus delikti nicht entfernt werden konnte.
Es fanden sich zur Alarmierung 9 Kameraden am Gerätehaus ein, zwei mit der Fortbildung Absturzsicherung. Nach erledigter Arbeit wurde das Tatobjekt an die Polizei übergeben und die Heimreise angetreten.
 
Rathaus steht in Flammen
Freitag, den 25. Januar 2013 um 23:35 Uhr

Rathaus in FlammenUm 17:11 am frühen Freitagabend wurde die Wehr aus Hallenberg zu einem Dachstuhlbrand am Rathausplatz 1 gerufen.

Aus noch unbekannter Ursache fing das Dachgeschoss des historischen Rathauses in Hallenberg Feuer.  Schon bei der Anfahrt konnte man die Rauchsäule im Zentrum von Hallenberg erkennen. Am Einsatzort angekommen wurde die Löschgruppe Liesen mit der Wasserentnahme am nahen Unterflurhydrant beauftragt um die nachgeforderte Drehleiter aus Winterberg mit dem Löschmittel zu versorgen. Von den 12 Kameraden vor Ort wurden 6 unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein Trupp besetzte die Drehleiter um den Brand von außen zu bekämpfen, die anderen gingen in den Innenangriff. Die Löscharbeiten erwiesen sich allerdings als schwierig da der Raum unter der First des Daches zum Lagern von Akten genutzt wurde und es den Einsatzkräften unmöglich machte alle Glutnester von innen zu erreichen,  so dass die Dachhaut geöffnet werden musste um über die Drehleitern aus Medebach und Winterberg die letzten Flammen zu löschen. Ein weiteres Problem vor Ort war die Temperatur, da bei Frost das Wasser in den Schläuchen zu gefrieren drohte musste eine stete Abnahme gewährleistet werden was große Teile der Straßen um das Rathaus gefrieren ließ.

So wurden insgesamt ca. 600.000 Liter Wasser und eine Tonne Salz verbraucht.

Rathaus in Flammen

Personen waren nicht gefährdet und nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde konnten auch Gegenstände wie das goldene Buch der Stadt Hallenberg, historische Fahnen und wichtige Dokumente in Sicherheit gebracht worden.

Die insgesamt 90 Einsatzkräfte hatten bis in den Samstagmittag hinein mit den Nachlöscharbeiten zu tun, was ein wenig leichter fiel durch die Unterstützung  der Bevölkerung, die sich rasch um Verpflegung für alle beteiligten kümmerten.

Dafür nochmals vielen Dank.

 
Ölspur beseitigt!
Samstag, den 14. Januar 2012 um 19:12 Uhr
feuermelder
Der erste Einsatz für die Löschgruppe war ein leichter, dessen Folgen aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen gewesen wären.
Am Samstagmittag, den 14.01.2012 um 11:55 bemerkte ein Kamerad der Löschgruppe einen Ölfilm auf der von Regenwasser nassen Fahrbahn der L617 zwischen Liesen und Hesborn. Durch den Regen verteilte sich das Öl schnell und drohte über den Straßengraben in den nahen Bach Liese und somit in die Umwelt zu gelangen.
Sofort verständigte er seine Kameraden von denen er wusste, dass diese noch am Gerätehaus waren da diese kurz zuvor mit der Jugendfeuerwehr Weihnachtsbäume eingesammelt hatten.
Durch das schnelle handeln aller beteiligten ließ sich so das Öl unbekannter Herkunft schnell eindämmen und mit entsprechendem Bindemittel aufnehmen.
 

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